Dezember 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Vor Weihnachten besinnen sich viele Menschen auf das Wesentliche in ihrem Leben und auf die Wünsche, die ihnen wirklich wichtig sind. Es ist auch die Zeit der Wunschzettel.Der Betriebsrat für das Wissenschaftliche Personal der Universität Wien wünscht sich, dass ein Weihnachts-Eng(e)l kommt und ihm hilft, die Anliegen der Belegschaft umzusetzen.

Was wären solche Wünsche?

das Umsetzen der UG-Novelle, die ab dem 1.1.2016 in Kraft tritt, im Sinne vieler Tenure-Track-Positionen,

die Entfristung von LektorInnen – so wäre es schön, würde die Regel gelten, dass LektorInnen nach vier Jahren ununterbrochener und erfolgreicher Lehre entfristet werden.

Ein klassisches Anliegen von ArbeitnehmerInnen ist auch die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit.

Lassen wir es vorläufig bei diesen drei Wünschen. Eine etwas längere Liste habe ich gemeinsam mit KollegInnen anderer Universitäten und der Gewerkschaft öffentlicher Dienst bereits den österreichischen RektorInnen vorgelegt. Außerdem gibt es noch einige Wünsche für alle Beschäftigtengruppen der Universität Wien, die in den drei genannten Wünschen nicht explizit vorkommen. Das wissenschaftliche Personal hat in der Vergangenheit vorbildlich gearbeitet, gut geforscht, mit Enthusiasmus gelehrt und ohne großes Murren Verwaltungsaufgaben gelöst, würde sich daher die Erfüllung der Wünsche wirklich verdienen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich und der gesamte Betriebsrat für das Wissenschaftliche Universitätspersonal wünschen Ihnen und Ihren Lieben schöne und entspannende Feiertage und ein glückliches Jahr 2016. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg, was immer Sie unter dem Begriff Erfolg verstehen.

Karl Reiter; Vorsitzender BRWUP

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Das Arbeitszeitrecht für das wissenschaftliche Universitätspersonal - ein Überblick

Originalbeitrag von ao. Univ. Prof. Dr. Martin Risak*, Institut für Arbeits- und Sozialrecht, Mitglied des Betriebsrats für das wissenschaftliche Universitätspersonal

*ao. Univ. Prof. Dr. Martin Risak                                                                    

Die Arbeitszeit für das wissenschaftliche Universitätspersonal ist verhältnismäßig kompliziert sowohl im Universitätsgesetz 2002 (UG 2002) als auch im Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer/innen der Universitäten geregelt. Dieser Beitrag bietet einen ersten und zugleich fundierten Überblick über die dadurch eröffneten Spielräume für die Gestaltung der Arbeitszeit im Betriebsalltag.

Dem wissenschaftlichen Universitätspersonal der Universität Wien angehörige KollegInnen sind herzlich eingeladen, ihre arbeitszeitrechtlichen Problemstellungen an den Betriebsrat für das wissenschaftliche Universitätspersonal per Mail zu senden, damit diese dann in nachfolgenden Beiträgen mitbehandelt werden können. Bitte geben Sie als Betreff "Arbeitszeit" an.

Dieser Beitrag stellt die persönliche Meinung des Verfassers und somit keine offizielle Stellungnahme des Betriebsrates zu den darin aufgeworfenen Rechtsfragen dar.

Lesen Sie hier weiter

Information für Lehrende

In besonderen Fällen kann der/die SPL die TeilnehmerInnenzahlen erhöhen, allerdings nur geringfügig erhöhen.

Der studienrechtliche Teil der Satzung erlaubt es StudienprogrammleiterInnen, "die im Curriculum festgesetzte Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern für prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen unter Berücksichtigung des didaktischen Konzepts der Lehrenden, nach Maßgabe der räumlichen Möglichkeiten und der Sicherheitsbestimmungen nach Anhörung der oder des Lehrenden angemessen zu erhöhen, wenn Studierenden eine Verzögerung der Studienzeit droht und das zur Verfügung stehende Lehrbudget nicht ausreicht, um weitere Parallellehrveranstaltungen anzubieten." (§ 10 Abs. 5)

Wie beide Betriebsratsmitglieder, die auch Mitglied des Senats sind, bestätigen, ist dies keineswegs als Freibrief gemeint, um durch große Gruppen beim Lehrbudget zu sparen. Gemeint ist vielmehr, dass Studienberechtigte, die nicht in den bestehenden Lehrveranstaltungen untergebracht werden können, deren Zahl aber die Einrichtung einer zusätzlichen Parallel-Lehrveranstaltung nicht rechtfertigen würde, einfach und unbürokratisch auf die bestehenden Lehrveranstaltungen aufgeteilt werden können, sofern die Hörsaalgröße dies zulässt.

Wir weisen darauf hin, dass Lehrende selbst mehr Studierende als vorgesehen aufnehmen können (immer vorausgesetzt, dass die Hörsaalkapazität dies zulässt), dass sie aber nicht verpflichtet sind, einer nachträglichen Erhöhung der TeilnehmerInnenzahlen zuzustimmen!

Neu - u:find

Neue Lehr-, Personen- und Websuche; Hinweis für zusätzliche eigene Einträge

Der Ausschuss für Informationsverarbeitung und Datenschutz (AID) bittet um die Weiterleitung der folgenden Information:

Das Studien- und Lehrwesen entwickelt gemeinsam mit der Fakultät für Informatik Teile von u:space weiter. Zwei neue Anwendungen, u:find sowie die automatische Studienzulassung, stehen in den Startlöchern.

u:find steht ab Mitte Dezember 2015 zur Verfügung und ist sowohl direkt als auch über u:space erreichbar. Die neuen Funktionen sind ein zentrales Suchfeld mit speziell geordneten Suchergebnissen, der Export von Lehrveranstaltungs- und Prüfungsterminen mittels iCal, die Anzeige der Veranstaltungssorte über Google Maps sowie ein responsives Design.

Die automatische Studienzulassung ermöglicht es aktiven Studierenden, sich per Mausklick in u:space zu einem zusätzlichen Bakkalaureats- bzw. konsekutiven Master-Studium zuzulassen. In der Studienübersicht in u:Space ist der Status der Zulassung unmittelbar ersichtlich. Beachten Sie bezüglich zusätzlichen Studien auch die Informationen des Studentpoint.

Letzte Meldung: Persönliche Informationen (Kommentare, Abwesenheitsanzeigen u.s.w.), die Sie auf der bisherigen Version des online Personalverzeichnisses stehen hatten, scheinen möglicherweise in u:find nicht mehr auf. Sie können aber das u:find-Team bitten, diese Informationen einzutragen - klicken Sie dazu auf der Seite mit dem Suchresultat rechts oben auf "Feedback".

Mit Kind im Büro? - Entlehnbares Spielzeug

Eltern kommen manchmal in die Situation, ihr Kind an die Uni mitnehmen zu müssen. In einigen (Zahl hoffentlich steigend) Fachbibliotheken können MitarbeiterInnen und Studierende der Uni Wien einen Rucksack voller Spielsachen ausleihen, mit denen sich Ihr Kind beschäftigen kann, während Sie arbeiten.

Eltern kommen manchmal in die Situation, ihr Kind an die Universität mitnehmen zu müssen, weil sonst keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht. Während man selbst in eine wichtige Besprechung oder ein Seminar muss, stellt sich die Frage: Wie kann sich mein Kind in dieser Zeit sinnvoll beschäftigen? Um solche Zeiträume besser gestaltbar zu machen, können Eltern (MitarbeiterInnen und Studierende) in einigen Bibliotheken kostenlos Spielzeugrucksäcke entlehnen. Die Spielzeugrucksäcke sind für zwei Altersgruppen verfügbar (3-5 Jahre, 6-10 Jahre) und enthalten Puzzles, Bausteine, Fingerpuppen, Rätselhefte, Malstifte, u.v.m. Die Rucksäcke sollten noch am selben Tag wieder zurückgebracht werden.

Weitere Informationen und die Liste der beteiligten Bibliotheken finden Sie auf der Homepage der DLE Personalwesen und Frauenförderung. Die Rucksäcke wurden mit freundlicher Unterstützung von LIBRO zur Verfügung gestellt. Vielleicht können Sie Ihre Bibliothek dafür gewinnen, sich an der Aktion zu beteiligen?

Wir erinnern an die Empfehlungen des Rektorats für Führungskräfte und EntscheidungsträgerInnen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Universität Wien.

PS.: Erinnern Sie bei wichtigen Treffen die Veranstalter rechtzeitig daran, dass sie eine mobile Kinderbetreuung durch die Flying Nannies des Kinderbüros der Uni Wien buchen können!

Karrierestrategien für WissenschaftlerInnen in der Prädoc-Phase

Dreisemestrige Veranstaltung für Frauen in der Prädoc-Phase (Assistentinnen, Projektangestellte, Lektorinnen), ab Februar 2016. Informationsveranstaltung am 11.1.2016 (17-19 Uhr); Anmeldeschluss 19.1.2015.

Das dreisemestrige Curriculum "Steps to Success" unterstützt Frauen, die an der Universität Wien beschäftigt sind und sich in der Prädoc-Phase befinden (Prädoc-Assistentinnen, Projektmitarbeiterinnen, Lektorinnen). Der nächste Lehrgang wird im Februar starten. Am 11. Jänner 2016 findet eine Informationsveranstaltung statt (17-19 Uhr, Seminarraum der Personalentwicklung). Interessierte Kolleginnen werden gebeten, sich für den Informationsabend bei der Personalentwicklung anzumelden. Der Anmeldeschluss für das Curriculum ist am 19. Jänner 2016, ebenfalls bei der Personalentwicklung.

An dem Lehrgang können 12 Frauen kostenlos teilnehmen. Voraussetzung ist die Durchführung von Lehrveranstaltungen und/oder Forschungsarbeiten an der Universität Wien für die Gesamtdauer des Lehrgangs (d.h. bis 4.4.2017) und eine schriftliche Bestätigung des/der direkten Vorgesetzten darüber.

Alle näheren Informationen über die Veranstaltung, das Programm und die Anmeldeformalitäten finden Sie auf der Homepage der Abteilung Gleichstellung und Diversität.

Der Betriebsrat empfiehlt die Teilnahme mit Nachdruck. Von den Teilnehmerinnen der früheren Curricula haben wir nur enthusiastische Rückmeldungen erhalten.

Bericht über die Präsentation der Prädoc-Studie

Bericht von Nadine Zillmann

Am 20.11.2015 fand die Präsentation der Studie über die Arbeitsbedingungen der Prädoc-MitarbeiterInnen der Uni Wien statt. Unser Mitglied Nadine Zillmann hat den folgenden Bericht dazu für die ULV-Info verfasst (hier leicht gekürzt wiedergegeben):

Prae-doc oder Prae-kär? Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung

Der Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal (BR-WUP) organisierte am 20.11.2015 im kleinen Festsaal eine universitäts-öffentliche Ergebnispräsentation der vom ihm initiierten Praedoc-Befragung. Christiane Grill, Clemens Bernsteiner und Stefan Ossmann, Betriebsratsmitglieder in Praedoc- bzw. Praekär-Dienstverhältnissen, luden als StudienautorInnen alle 650 nach KV angestellten Praedoc-MitarbeiterInnen der Universität Wien zur Teilnahme an der Onlinebefragung ein - ausgenommen waren in dieser ersten Welle der Befragung Dissertierende auf drittmittelfinanzierten Stellen.

Fast zwei Drittel der zur Umfrage Eingeladenen kamen dem Aufruf nach und gaben Auskunft zu ihrer persönlichen Praedoc-Situation an der Universität Wien, im Speziellen zu den Themenbereichen Arbeitszeit, Mehrarbeit, Fakultätsöffentliche Präsentation (FÖP), Mutmaßungen über den erfolgreichen Abschluss der eigenen Dissertation und ihre Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle. Über 40 % der Teilnehmenden nahmen sogar zu allen Fragen Stellung, ein Umstand, den Ossmann im Vortrag als besonders bemerkenswert hervorhob.

Da den Betriebsrat vorwiegend Anfragen und Berichte jener MitarbeiterInnen erreichen, die unerquickliche Arbeitsbedingungen erfahren, war es primäres Ziel der Befragung auf breiter Ebene zu erfassen, wie es um unsere Praedocs tatsächlich bestellt ist.

Generell betrachtet ist das von unseren Praedocs skizzierte Bild ihrer Beschäftigung an der Universität Wien überraschend gut - ein Umstand, der zunächst erfreulich stimmt und durch den sich das Rektorat bestätigt fühlt. Also alles in bester Ordnung?

Bei differenzierter Betrachtung sind gravierende Unterschiede zwischen den Fakultäten und Zentren unverkennbar. Insgesamt gab bspw. fast ein Drittel der Befragten an, über das arbeitsvertraglich festgelegte Ausmaß von 20 Wochenstunden im Jahresschnitt Tätigkeiten für ihre Vorgesetzten bzw. Institute zu erbringen, mithin unbezahlte Mehrarbeit, die nicht der eigenen wissenschaftlichen Forschung dient. Sowohl hinsichtlich der Anzahl der Mehrarbeit leistenden Praedocs, als auch hinsichtlich des Ausmaßes der Mehrarbeit sind die Unterschiede zwischen den Fakultäten und Instituten frappierend.

Warum die Praedocs diese und andere hinderliche Bedingungen nicht offen ansprechen? Bernsteiner vermutet, dies sei der „unheilvollen Verquickung der Symbiose Betreuer - Vorgesetzte“ geschuldet, die leider für die Mehrzahl unserer Praedocs Realität ist. Auch die Handhabung der FÖP scheint an den Fakultäten und Zentren - gelinde gesprochen - sehr variabel. Mehr als die Hälfte der DissertantInnen haben nach eigenen Angaben ihre FÖP auch nach dem ersten Anstellungsjahr noch nicht absolviert.

Es wurde zudem berichtet, dass ausgewählte Studienergebnisse vom Betriebsratsvorsitzenden, Karl Reiter, in der DekanInnenkonferenz präsentiert wurden und dort mit großem Interesse aufgenommen wurden, ebenso die Vorstellung der Resultate durch die StudienautorInnen im Postgraduate Center. Sie lösten dort, wie im Plenum der universitäts-öffentlichen Veranstaltung, Diskussionen aus, die erfreulicherweise über bloße Verdrängung, betroffene Bestürzung und gerechtfertigter Kritik an der Kettenvertragsregelung hinausgingen - es bleibt zu hoffen, dass diesen Worten adäquate Taten folgen, die jenen Praedocs in suboptimalen Arbeitsbedingungen das Forschenden-, Lehrenden- und Dissertierenden-Leben erleichtern.

Folgen wird jedenfalls die Publikation der Studienergebnisse, an der die AutorInnen derzeit emsig werkeln - die Veröffentlichung wird zeitnah bekanntgegeben.

Einkommensbericht 2014

MitarbeiterInnen der Universität Wien haben die Möglichkeit, Einsicht in das Einkommes-Datenblatt ihrer Gehaltsgruppe über das Kalenderjahr 2014 zu nehmen.

Der Bericht über die Einkommensdaten an der Universität Wien nach Geschlecht liegt zur Einsicht auf, entweder beim Betriebsrat, beim Vorsitzenden des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen oder bei der Vorsitzenden der Abteilung Gleichstellung und Diversität. MitarbeiterInnen können nur das Einkommens-Datenblatt ihrer Berufs- bzw. Gehaltsgruppe sehen und so feststellen, ob und wie die durchschnittlichen Gehälter von Männern und Frauen voneinander abweichen. Ausgenommen sind LektorInnen und studentische MitarbeiterInnen, da eine Hochrechnung der Gehälter auf Jahres-Vollzeitstellen ein verzerrtes Bild ergeben würde.

Nähere Informationen zur Einsichtnahme in die Gehalts-Datenblätter stehen auf der Homepage der Abteilung Gleichstellung und Diversität.

Für die BeamtInnen auch der ausgegliederten Einrichtungen (inklusive Universitäten) ist auch der Einkommensbericht des Bundes interessant (in Tabelle 5 auf S. 13 des Berichts ist auch das Universitätspersonal angeführt, die restlichen Aussagen zu Hochschullehrpersonen beziehen sich offensichtlich nur auf die Pädagogischen Hochschulen).

FWF - Ab 2016 nur mehr mit Orcid-Registrierung

Wer ab 2016 ein FWF beantragt, muss zuerst eine ORCID-Identifikation (Open Researcher and Contributor Identifier) anlegen.

Wie der FWF schon vor längerer Zeit bekannt gegeben hat, führt er mit 1.1.2016 die Open Researcher and Contributor ID (ORCID) verpflichtend für alle Antragstellungen ein.

ORCID ist für ForscherInnen in etwa das, was eine ISBN-Nummer für Bücher ist. Anhand der Registrierung lassen sich Publikationen eindeutig einer Person zuweisen, auch wenn diese Person den Namen ändert, wenn es Namensgleichheit mit anderen ForscherInnen gibt oder wenn der Name in verschiedenen Publikationen mit anderen Schriftzeichen geschrieben wird. Wenn Sie sich registrieren, sind Sie nicht verpflichtet, nähere Informationen über sich und Ihre Tätigkeit einzugeben. Sie können dies aber tun und bei ORCID ein Profil anlegen.

Der FWF sieht kein Problem darin, dass ORCID in den USA beheimatet ist, da er nur die Registrierung verlangt, nicht das Befüllen des Registers mit Informationen.

Nähere Informationen über ORCID finden Sie auf der Homepage des FWF; auf der Webseite von ORCID stehen u.a. Informationen über den Sinn von ORCID sowie ein Statement bezüglich des Safe Harbor-Abkommens, das bekanntlich im Sommer gefallen ist.

Für MitarbeiterInnen gratis oder reduziert

Silvesterangebot Hotel Holiday Beach Budapest; Uhrmacher/Juwelier Barotanyi (10%); neue Angebote der Parfümerie Liechtenstein (auch Zustellung ins Büro möglich); T.H.E. Kulinarik (Ermäßigung in Restaurants); 30% Rabatt im Volkstheater am 25. und 27. Dezember, im Raimund-Theater auf Vorstellungen im Jänner.

Über die Webseite "Günstiger Einkaufen" des Betriebsrats gelangen Sie zu den Angeboten für MitarbeiterInnen der Uni Wien.

Neu sind diesmal: Das Hotel Holiday Beach in Budapest hat ein Silvesterangebot geschickt, das für MitarbeiterInnen der Uni Wien nochmals um 10% ermäßigt ist (2 Übernachtungen im DZ, zahlreiche Extras wie Massage, Sauna, Eintritt ins Széchenyi-Bad, Silvesterprogramm, usw. ) nur 157,- Euro pro Person (Direktlink zum Angebot; der dort angegebene Preis ist der reguläre), Aufenthaltsverlängerung ist möglich. Beziehen Sie sich bitte auf diesen Brief bei der Reservierung, um die Ermäßigung von 10% für MitarbeiterInnen der Universität Wien in Anspruch nehmen zu können.

Der Uhrmacher und Juwelier Barotanyi (Liechtensteinstraße 21) bietet eine Ermäßigung von 10% auf Uhren und Schmuck.

Ebenfalls in der Liechtensteinstraße liegt die Parfümerie Liechtenstein, die zahlreiche neue Angebote geschickt hat. Bei Bedarf kann auch ins Büro geliefert werden. Sie können sich gerne auch selbst auf den Newsletter der Parfümerie abonnieren.

Außerdem gilt noch die Ermäßigung auf T.H.E. Kulinarik (zu zweit günstiger essen).

Das Volkstheater bietet 30% Rabatt auf die Vorstellungen vom 25. und 27. Dezember ("Alte Meister" bzw. "Nora3"). Ebenfalls 30% Rabatt bietet das Raimund-Theater auf alle verfügbaren Vorstellungen im Jänner 2016. Nähere Informationen zu beiden Kultur-Angeboten finden Sie auf der Webseite "Günstiger Einkaufen" unter dem Stichwort "Kultur".

Wir über uns

Seit den letzten Betriebsratsnachrichten haben zwei Betriebsratsmitglieder ihr Mandat zurückgelegt: Alev Cakir (MA) war durch Zeitmangel gezwungen, auf ihr Mandat zu verzichten. Und unser langjährige Vorsitzende, (Gert) Michael Steiner, der schon im Oktober den Vorsitz abgegeben hatte, hat sich nun endgültig aus dem Betriebsrat zurückgezogen und geht in den Ruhestand. Das erste der frei gewordenen Mandate hat Johannes Gstach übernommen.

Kunibert Raffer hat das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten erhalten.

In den letzten Wochen hat unser Betriebsrat eines seiner jüngsten und sein ältestes Mitglied verloren: Alev Cakir hat ihr Mandat zurückgelegt, da ihr die berufliche Tätigkeit an der Uni Wien leider nicht genug Zeit gelassen hat, um es so auszuüben, wie sie das gerne getan hätte. Wir nehmen ihre Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis. Wir wissen aber nur zu gut, dass es nicht leicht ist, universitäres Engagement mit einer befristeteten Anstellung und dem Zwang, sich für eine andere Stelle qualifizieren zu müssen, unter einen Hut zu bringen.

Bis 6. Oktober 2015 war er unser Vorsitzender, seither einfaches Betriebsratsmitglied. Im Dezember hat ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. (Gert) Michael Steiner nun auch sein Betriebsratsmandat zurückgelegt, um sich stärker dem Ruhestand zu widmen, den er bereits in seinem Hauptberuf bereits vor einigen Monaten angetreten hat. Dass er noch Betriebsrat sein konnte, liegt an einem Lehrauftrag, der ihn nach wie vor mit der Universität Wien verbindet. Prof. Steiner war von 2004 bis 2015 Vorsitzender unseres Betriebsrats und damit sozusagen der Gründungsvorsitzende. Er hat das wissenschaftliche Personal in die Universitätsautonomie und in den Kollektivvertrag geführt. Wir danken ihm für die unglaubliche Expertise, die er immer wieder für Anliegen des Personals nutzbar gemacht hat.

Auf das Mandat von Kollegin Cakir ist Ass.-Prof. Mag. Dr. Johannes Gstach nachgerückt, der sich im Vorjahr habilitiert hat. Er ist unser erstes Mitglied aus der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft. Wer auf Michael Steiner folgen wird, geben wir in den nächsten Betriebsratsnachrichten bekannt.

Ao. Univ-Prof. MMag. DDr. Kunibert Raffer hat das Große Ehrenzeichen des Landes Kärnten erhalten (Link zum Fotobericht). Wir gratulieren!

In der Kontaktrubrik auf unserer Homepage finden Sie Ansprechpersonen, wenn es um mehr oder weniger spezielle Themen geht. Selbstverständlich sind Sie nicht an die Empfehlung gebunden. Alle Mitglieder des Betriebsrats sind zur Vertraulichkeit verpflichtet. Bitte wenden Sie sich im Zweifel lieber an uns anstatt sich alleine mit Problemen herumzuärgern!

Der Betriebsrat unterstützt Sie beim Vorbringen berechtigter Anliegen; für einen guten Rechtsschutz empfehlen wir aber eine Mitgliedschaft bei der Gewerkschaft (monatlicher Beitrag: 1% vom Bruttolohn, max. jedoch 24,31 Euro).

English summary

ENGLISH SUMMARY (December 2015)

(1) Our chairperson Karl Reiter informs about actual topics, mainly the negotiations for the Collective Contract including the new salaries. As you might know the civil servants will get 1,3% more by 2016, and the GOED (Trade Union for the civil servants and the university staff) has already announced that it expects a similar rise for the university employees too. If you have questions please do not hesitate to contact him (karl.reiter@univie.ac.at, tel. 0664-60277-54373).<xml></xml>

(2) Prof. Martin Risak who is an expert on the Austrian labour law, has written a chapter article on the regulations concerning the working time of members of the academic staff, specially for our newsletter. The Austrian Working Time Act (Arbeitszeitgesetz) is not applicable to the academic staff. The University Act (Universitaetsgesetz) and the Collective Contract provide free time management, but employees have to respect the needs of the University. Only professors and assistants on a tenure track position have the right to choose their working place freely, all other employees have to do their work at the University. Unfortunately all texts are in German only. If you have any question concerning this topic, please ask the Works Council (br-wup@univie.ac.at).

(3) According to the statutes of the University of Vienna the SPL has the right to increase the number of students allowed to participate in a course (provided that the class room is big enough). However, this is only meant for situations in which there are more students than places but not enough students to open an additional course. It does NOT mean that lecturers would have to accept a significant increase of students if they do not want so.

(4) You might already have realized that there is a new tool for information on courses/exams and units/staff: ufind.univie.ac.at/en/index.html. In the near future, u:space, the central access point for all services related to the organization of degree programmes for students (https://uspace.univie.ac.at/ > click on "English"), will be extended.

(5) In the extraordinary case you have to bring your child into your office because for some reasons it has not been possible to arrange any other child care, you can now borrow a bag full of toys which your child can use at the University while you work. The bags are available in several libraries. The information is in German only: https://personalwesen.univie.ac.at/fuer-mitarbeiterinnen/vereinbarkeit-beruf-und-familie/serviceleistungen-der-universitaet-wien/kinderspielzeugrucksack/. But the list of libraries which offer the service should be understandable also for persons who do not speak German.

(6) Information on a 3-semester-curriculum for female undergraduate assistants ("Steps to success"), which wants to provide help for their future carreer. There are only 12 places and the curriculum is in German only.

(7) On November 20th the Works Council has presented the study on the working conditions of the undergraduate assistants of the University of Vienna. Our staff member Nadine Zillmann gives a description of the event. The study will eventually be published.

(8) All public institutions including the universities are obliged to make comparisions between the average salary for men and for women. The fact sheets for 2014 concerning the staff of our university are finally available. You can see only the fact sheet for you own occupational category. We are not allowed to make copies or scans; we can only show you the sheet for your occupational category by appointment. If you are interested please contact christine.kasper@univie.ac.at.

(9) From 2016 onwards all researchers who apply for FWF-funds have to register at ORCID. ORCID is based in the USA, but the FWF argues that you are not obliged to fill your registration with personal data if you do not want to do so. The purpose of ORCID is to identify reaearchers even if the name is written in a different alphabet or if there are several persons with the same or a similar name. See www.fwf.ac.at/en/news-and-media-relations/news/detail/nid/20151116-2155/ for details; cf. also orcid.org/blog/2015/10/06/orcid-and-safe-harbor-framework).

 

(10) Information on new reductions for staff members: hotel Holiday Beach in Budapest (www.holidaybeach.hu/eng_index.html) offers a New Year's Arrangement including 2 nights for 2 persons, meals, sauna, massage, a visit to the most famous Budapest thermal bath, and the Midnight Party for only 157,- euro per person (instead of 175,- euro for non-staff members of the University of Vienna; www.holidaybeach.hu/NewYear15-16.pdf). To get the reduction please indicate that the work at the University of Vienna.

For more reductions please consult our website (https://brwup.univie.ac.at/guenstiger-einkaufen/?no_cache=1, in German only).

(11) Both Alev Cakir and our former chairperson Michael Steiner have left the Works Council: Alev found it increasingly difficult to combine commitment for the Works Council with her university work and her research, all the more because like so many colleagues she has a limited contract. Michael Steiner had already resigned as chairperson in October 2015. Now he has also given up his seat. The reason is that he has retired as professor of the University of Vienna and currently only works as a lecturer. We wish him as well as Alev Cakir all the best for the future. The first free seat has ben taken over by dr. Johannes Gstach from the Department of Education. We will inform you next time about who will take over the second seat.

Our members are listed on our homepage: brwup.univie.ac.at. The homepage is in German only, but all members of the Works Council also speak English. You can choose yourself the member you want to contact or send an e-mail to the general address br-wup@univie.ac.at. All consultations are strictly confidential!